Wobbler


Wobbler sind Kunstköder, die beim Raubfischangeln eingesetzt werden. Dieser Top-Köder imitiert die Taumelbewegungen eines kranken Fisches dank seiner am Kopf befindlichen Tauchschaufel nahezu optimal. Dieses Köderspiel erhöht die Lockwirkung auf Raubfische ungemein und kann für überdurchschnittliche viele Bisse sorgen.

Welche Arten an Wobblern gibt es?
Hierbei unterscheidet man grundsätzlich zwischen schwimmenden, sinkenden und schwebenden Wobblern. Von der Form her können sie sowohl aus einem ganzen Stück gefertigt, oder aber auch zwei- oder gar dreiteilig sein.
Je nachdem in welchem Winkel die die Tauchschaufel eingestellt ist, wird zwischen Flachläufern und Tiefläufern unterschieden.

Welche Schaufelformen gibt es?
Sogenannte Flachläufer haben fast vertikale und relativ kleine Tauchschaufeln, während Tiefläufer eher aus großen horizontalen Schaufeln bestehen.

Warum bescheren einem Wobbler so viele Bisse?
Dank der Tauchschaufel können sie optimal auf die gewünschte Wassertiefe des Zielfischs gebracht werden. Die Tauchschaufel sorgt auch für die typischen „wobbelnden“ Bewegungen, die das Köderspiel beim Wobblerangeln so effektiv machen. Hinzu kommen natürlich unzählige Farbvarianten, die man perfekt an das zu beangelnde Gewässer anpassen kann.
Die neuste Errungenschaft sind in den Körper integrierte kleine Metallkügelchen, die unter Wasser für Rasselgeräusche sorgen und so auch die Aufmerksamkeit der beißfaulen Fische erregen sollen.

Aus welchen Materialien bestehen sie?
Die meisten Wobbler bestehen aus Kunststoff oder Holz und sind in der der Regel mit zwei oder gar drei Drillingshaken bestückt. Eine Ausnahme bilden hier die Küstenwobbler, die normalerweise nur einen Drilling besitzen.

Welche Fischarten werden damit vorrangig gefangen?
In den heimischen Gewässern werden damit hauptsächlich Hecht, Zander, Forellen, Barsche und Döbel gefangen. Aber auch Lachse in Norwegen oder Irland lassen sich damit überlisten.

In welchen Farben und Gewichten sind Wobbler erhätlich?
Es gibt sie in nahezu allen erdenklichen Farbkombinationen. Die Farbwahl sollte sich hierbei nach dem Wetter richten. Es gilt in der Regel die bekannte Merkregel: Dunkle naturfarbene Köder bei klarem Himmel und grelle Farben bei dunklem Himmel.
Die gängigsten erhältlichen Farben sind gelb, grün, blau, schwarz, orange, chartreuse, grau, silber, rot, lila, zanderfarben und barschfarben. Auch an Gewichtsgrößen mangelt es nicht, beim letzten Besuch im Angelshop gab es Wobbler in diesen Größen: 2g, 3g, 4g, 5g, 7g, 9g, 10g, 14g, 18g, 20g, 30g, 32g, 35g, 36g, 38g, 40g, 45g, 46g, 50g, 55g, 64g, 66g, 70g, 74g und 100g.

Was ist das Besondere am Küstenwobbler?
Sie sind besonders schlank und ohne Tauchschaufel ausgestattet. Außerdem haben sie genau einen Schwerpunkt, damit sich der Köder beim Auswurf nicht überschlägt und man ihn somit möglichst weit auswerfen kann.

Wo kann man günstige Wobbler kaufen?
99% der Angelshops haben nahezu alle gängigen Wobbler in ihrem Sortiment. Ständig gibt es sowohl in den lokalen Angelmärkten als auch in den Angel-Onlineshops heruntergesetzte Köder, wo man preiswert zugreifen kann. Es muss jedoch klar sein, dass dies eher Wobbler aus vergangenen Saisons betrifft und nicht unbedingt die Neuerscheinungen.